Pfifferling Eierschwamm – ein Waldpilz mit Tradition

Der echte Pfifferling, auch Eierschwamm, Rehling oder Eierschwämmchen genannt, ist ein sehr schmackhafter Pilz, der sich in Europa schon zu Zeiten der Römer grosser Beliebtheit erfreute. Wo kann man diesen Pilz finden, wie unterscheiden und was lässt sich Leckeres damit zubereiten?

Das Vorkommen des Pfifferlings

Pfifferling-Eierschwamm
Two yellow Chantarelles – istock – stefanholm

Der echte Pfifferling gehört zur Gruppe der Mykorrhizapilze. Das bedeutet, dass er eine Symbiose mit verschiedenen Laub- und Nadelbäumen eingeht. Der Pilz liefert den Bäumen Nährsalze und Wasser und profitiert von ihrer Photosynthese. Am häufigsten verpartnern sich Pfifferlinge mit der Gemeinen Fichte und der Rotbuche, aber auch unter Eichen, Kiefern und Tannen können sie gefunden werden. Meist an recht offenen, nur schütter bewachsenen Stellen. Das zahlenmäßige Vorkommen des Pfifferlings in Deutschland geht leider seit Anfang der 1970er Jahre zurück, auch in Österreich ist der Eierschwamm gefährdet und darf von Privatpersonen nur in begrenzten Mengen geerntet werden. Erkundigen Sie sich vor dem Sammeln nach Erntebegrenzungen. Als alternative zum frische Pilz können getrocknete Pfifferling genommen werden in der Küchen. Von Juni bis November können Sie die Fruchtkörper des Eierschwamms im Wald entdecken.

Die Bestimmung des Eierschwamms

Dieser Pilz hat eine gelbliche Färbung und einen an den Enden eingerollten Hut, der bis zu zehn Zentimeter breit werden kann. Sein Fruchtfleisch ist aromatisch und duftet leicht nach Aprikosen, seine Lamellen sind fest verwachsen. Sein Fleisch ist fest und schmeckt beim Kauen leicht scharf. Durch diese Merkmale lässt er sich gut vom falschen Pfifferling unterscheiden, der zwar nicht giftig, aber auch nicht schmackhaft ist. Dessen Färbung des Hutes und Stieles ist sehr viel orangener, die Blätter lassen sich leicht vom Hutfleisch abziehen und sein Fleisch riecht unauffällig. Der falsche Pfifferling kann bei empfindlichen Personen zu Verdauungsstörungen führen, also Finger weg!

Die Zubereitung dieses schmackhaften Pilzes

Essen Sie diesen Pilz nicht in rohem Zustand. Braten Sie ihn kurz in Öl oder Butter und genießen Sie den nussigen Geschmack. Leicht gewürzt schmeckt er toll zu Ei oder Nudeln, aber auch ein lauwarmer Pfifferlingsalat ist eine schmackhafte und bekömmliche Alternative. Dafür bereiten Sie einen Salat zu, beispielsweise aus Tomaten und Schalotten und geben kurz angebratene Pfifferlinge hinzu. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie verfeinern – Guten Appetit!

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