Wie entstand die Tarnmuster-Tarnkleidung

Wie der Name schon sagt, hier will der Träger etwas tarnen oder verwischen. Durch die Trankleidung will er für den anderen Gegner unsichtbar bleiben. Diese spezielle Kleidung, in der heutigen Zeit auch Ghilli-Anzug genannt ,wird vorwiegend von Soldaten und Jägern getragen. Tarnkleidung wird in den Farben meistens der Umgebung angepasst und zur universellen
Verwendung, entweder einfarbig oder in den Farben Camouflage Pattern oder anderer verschiedener Muster, eingesetzt.

Geschichte der Tarnkleidung

Im 19. Jahrhundert zogen noch alle Soldaten offen und ungeschützt in ihren landesüblichen Uniformen ins Schlachtfeld. Die Wappenfarben zeigten Freund und Feind im Kampf schon allein von der Farbe her deutlich an. Nur in Ausnahmefällen war Tarnkleidung notwendig, lediglich Laub und Gras dienten zur Tarnung. Ende des 19. Jahrhunderts wurden dann die einfarbigen Uniformen zum Standard.. Der Einsatz alle Soldaten war ja vorwiegend in den wärmeren, tropischen Gebieten. In Großbritannien und in den USA wurden dann im Jahre 1902 wurden dann die traditionellen Tarnanzüge durch neue, khaki oder sandfarbene ersetzt. Die eigentlichen Tarnmuster kamen später mit Beginn des 1. Weltkrieges. Jetzt wurde die bunte Uniform durch eine hellgraue ersetzt. Zielstrebig wurden dann an der Verbesserung dieser Tarnkleidung gearbeitet. Die Einheitsfarbe wandelte sich durch bestimmte Muster. Das Splittertarnmuster wurde 1931 erstmalig bei der Reichswehr eingeführt. Durch die Reichswehr wurde dieses Muster ab 1931 bekannt und bis in die heutige Zeit durch bekannte Abwandlungen aufrecht erhalten.

Die Entwicklung der Tarnmuster nach dem 2. Weltkrieg

1948 entwickelte die USA ihre eigenen Version der Tarnkleidung, welche dann sofort in Vietnam eingesetzt wurde. Die Entwicklung ist so, dass jede Armee ihr eigenes Tarnmuster hat und dadurch natürlich auch schon wieder zu erkennen ist. Die neueste Entwicklung auf dem Markt ist digital und über Computer entworfen, einzigartig in für jedes Land, die sogenannte Strukturtarnung. Hier wird Material verwendet, welches sich der Silhouette anpasst. Eingesetzt wird er vorwiegend bei Scharfschützen. Körper und Form werden Eins und sind noch schlechter vom Gegner zu erspähen.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Mehre Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close